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Varazze 2015

Am 31.10 fuhren wir, der Bayernkader, von Memmingen aus los Richtung Süden, genauer gesagt in das am Meer gelegene Bouldergebiet Varazze (Italien). Dort befindet sich der weltweit schwerste Boulder „Goia“ (8c+). Nach der 6-stündigen Fahrt bezogen wir unsere sehr geräumigen und schönen Ferienwohnungen, die nur 2 Minuten zu Fuß vom Meer und eine 10-minütige Autofahrt von den ersten Blöcken entfernt waren.

Am ersten Tag gingen wir in das nahe liegende Gebiet Potala, um uns an den rauen Granit zu gewöhnen. Dort wartete schönes Wetter auf uns und idyllische Blöcke immer in der Nähe eines kleinen aber wunderschönen Baches. Unter diesen Voraussetzungen konnten wir uns natürlich nicht zurückhalten und kletterten viele schöne, leichte Boulder, bei den Mädels bis 7b+, bei den Jungs sogar bis 7c+.

Am zweiten Tag probierten wir ein anderes Gebiet namens Eden aus. Dieses fanden wir erst nach einer 1- stündigen Suchaktion mit dabei teilweise nassen Hosen. Jedoch entdeckten wir dann einige gut aussehende Boulder. So konnten die Mädels Boulder bis 7b klettern, bei den Jungs bis 7c+. Nachdem das Gebiet abgegrast war, wollten wir noch den Sektor Liliput testen, den wir aber wiederrum nach einem 2- stündigen Fußmarsch nicht fanden.

Der 3. Tag versprach eher regnerisch zu werden. Deswegen beschloss unser Geburtstagskind Chris, wieder einen neuen Sektor ausprobieren zu wollen. Die Wahl fiel auf den sehr hoch gelegenen Sektor Futurama. Diesen fanden wir wieder erst nach längerem planlosen herumirren. Auch mit Plan war der 30-minütige Zustieg über Stock und Stein nicht ohne. Das Gebiet entpuppte sich dann aber als ein sehr kleiner, aber feiner Sektor mit nur wenigen Bouldern aber einem Juwel, Rampage, 8a. Dieses konnte sich Philipp auch in kurzer Zeit sichern. Die anderen Jungs hatten mit den mangelhaften Bedingungen zu kämpfen und konnten die anhaltende Kante leider knapp nicht klettern. Alle Jungs und fast alle Mädels konnten sich aber eine Begehung einer 7c+ auf der Rückseite des Blocks holen. Danach musste nur noch der 30-minütige Abstieg im Dunklen absolviert werden.

Nach diesen 3 sehr kräftezehrenden Klettertagen brauchten wir dringend einen Ruhetag, um unsere Kräfte wieder zu sammeln. Diesen verbrachten wir mit einer kleinen Fahrradtour mit den Stadträdern, die von unserer Unterkunft gestellt wurden. Wir fuhren zu einem 6 Kilometer entfernten Strand, um dort baden zu gehen und unser tägliches Dehnprogramm hinter uns zu bringen. Anschließend gönnten wir uns noch ein nobles Eis um perfekt auf die letzten beiden Klettertage eingestimmt zu sein.

Am ersten Tag nach dem Ruhetag fuhren wir in das Gebiet La cava, um dort die wiedergewonnene Kraft auszupacken. Wir probierten uns zuerst an einer ausdauernden 7b+ Traverse, die aber doch einen Tick zu lang war. Ab der Hälfte des Boulders gab es noch ein 7b Mantle-Problem, das Pia und Flo nach einigen Versuchen souverän bewältigten. Danach ging es noch einmal nach Potala,  wo Anselm und Mo dann auch eine 8a abknipsen konnten, nämlich Alphacentauri. Die anderen versuchten sich an leichteren Bouldern und so konnten alle noch einige Boulder von 7a-7b klettern.

Am letzten Tag galt es, alles aus uns herauszuholen und noch möglichst schwere Boulder abzuknipsen. Jedoch machte sich die Müdigkeit so langsam aber sicher bemerkbar. Die Mädels konnten Boulder bis 7a+ wiederholen, bei den Jungs fiel mit Gandalf eine weitere 8a von Mo, die anderen konnten Boulder bis 7c klettern. Zum Abschluss der Kaderfahrt gab es noch eine Pizza auf der Terrasse.

Im Allgemeinen hatten wir vor allem sehr viel Spaß und auch ziemlich viele coole Boulderprobleme. Jedoch hatten wir mit dem Boulderführer zu kämpfen, dessen Wegbeschreibungen und Karten sehr unübersichtlich waren, aber auch mit der Haut, da wir aufgrund der schlechten Bedingungen keinen guten Grip hatten. Dies hielt uns aber nicht davon ab, schwere Boulder durchzusteigen. Jetzt sind wir heil daheim angekommen und freuen uns auf die nächste Kaderfahrt.

Bericht: Moritz Perwitzschky, Chris Schweiger, Joshua Bader und Dominik Bösch

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