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Arco 2012

 

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Bayrischer Nachstiegs- und Eisesskader unterwegs nach Arco

Am ersten Wochenende der Pfingstferien war es soweit, die Kaderfahrt nach Arco konnte beginnen. Die ersten Tage waren kurz. Wir kamen über das ganze Wochenende verteilt, jeweils in kleinen Gruppen, am Campingplatz an. Und das auch noch meist spät in der Nacht.

Die ersten Tage stellte sich schon eins heraus: Wir hatten bestes (Bade)Wetter. Nein jetz mal im Ernst. Das Wetter war echt zu heiß zum Klettern. Die meiste Zeit wurde nebenbei im Führer geblättert, um die schattigste Felsen ausfindig zu machen. Diese wurden auch gefunden und somit konnten wir doch einige schwere Routen machen. Oder zumindest ein paar von uns. Viele andere versuchten in der Zeit ihre Nachstiegsfähigkeiten zu verbessern…

Die Abende sahen eigentlich immer gleich aus. Zuerst wurde gekocht und das in strikt in Mädchen und Jungs aufgeteilten Kochgruppen, in denen sogar die Trainer mitgekocht haben. Andi und Tom bei den Jungs und die Ines bei den Mädels, aber das versteht sich ja von selbst. Das mit dem Kochen hat immer gut geklappt, es gab immer Abwechslung, nicht so wie man es bei anderen Campingausfahrten gewohnt ist. Es gab Nudeln, Tortellini, Gnocchi und das jeweils mit anderen Soßen!!! Einen Abend haben wir uns auch mal eine Pizza gegönnt.
Nach dem Essen sind wir dann immer noch 20 Minuten lang nach Arco gelaufen um uns dort ein Eis zu kaufen.

Die Ruhetage konnte sich jeder persönlich einteilen, wobei sich an einem Tag alle Jungs dazu entschieden haben Pause zu machen. Das war der anstrengenste Tag… Tom ist mit uns Wandern gegangen. Wir haben knapp 1000 Höhenmeter zurückgelegt und das in einer saumäßigen Hitze. Nassgeschwitzt kamen wir auf ¾ des Weges an die heißersehnten, kühlen Stollen des 1.Weltkrieges. Als wir durch viele, Stollen unterschiedlicher Länge durchgekrochen waren, sind wir dann auch endlich am Gipfel angekommen. Leider konnten wir keine Gipfelfotos machen, da das Gewitter schon zu nahe rückte, also schnell wieder runter in die sicheren Stollenanlagen. Unten am Auto angekommen waren alle total verschwitzt und wir sind gleich wieder zum Campingplatz gedüst.

Für manche musste die Kaderfahrt leider schon vorzeitig enden. Das aber nicht, weil sie sich schlecht benommen haben, sondern ganz im Gegenteil! Eine Handvoll aus unserer Gruppe hat sich für den Bouldereuropacup in Grindelwald qualifiziert und mussten deshalb früher abreisen. Es hat sich allerdings gelohnt, sie sind mit vielen guten Plätzen wieder nach Hause gefahren. Das ist der Rest von uns aber auch, zwar nicht mit guten Wettkampfergebnissen, aber dafür mit einigen schweren Routen, aber die sagen ja eh nicht aus, ob es eine gelungene Kaderfahrt oder nicht! Eins ist aber sicher: Es hat allen Spaß gemacht und jeder hat was gelernt.

-Samuel Adolph-