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Deutsche Meisterschaft 2006

Die Deutsche Meisterschaft in Scheidegg – Rückblick aus Trainersicht
von Andreas Hofmann


Das Wettkampfjahr 2006 fand seinen nationalen Höhepunkt für die kletternde Jugend der Nation am 2.12. in Scheidegg.

Aus Bayern qualifizierten sich über die nationale Serie die Mitglieder des Bundeskaders Lisa Knoche, Ines Dull, Stefan Danker und Nathalie Sailer. Hínzu kamen Bernhard Köhl, Robin Gray und Jan Krauß.

Die Jugendlichen maßen sich untereinander in 2 on sight – Routen, aus denen sich in einer gemeinsamen Wertung der Meister, die Meisterin der jeweiligen Klasse errechnete.

Leider ereilte mich dann in der Isolation die Nachricht von Nathalie, dass sie wegen Verletzung absagen muss. Die anderen schritten ab 10 Uhr zur Tat.

Resümé nach der ersten Route:
• unsere Bundeskader Leute schlugen sich erwartet souverän und lagen entsprechend weit vorne.
• Jan war erst mal sehr geknickt, lief doch alles etwas anders als erwartet.
• Bernhard brachte seine Fähigkeiten auf den Punkt und kletterte so weit es ihm heute möglich war
• Robin war gut unterwegs, bevor er einen „Lesefehler“ beging und in der falschen Sequenz aus der Wand flog

Das für mich Bemerkenswerte lief in der Pause ab
• Jan raffte sich auf und entschied sich doch für eine weiteren „Go“
• Großen Respekt habe ich vor Robins Entscheidung: Er beendete den Wettkampf, nachdem er einen nicht weiter zu definierenden Schmerz im Finger registriert hatte, der auf die schnelle nicht genau einzuordnen war. Es war sicher ein schwerer Schritt, das erste Mal bei einer DM, mit der Möglichkeit, sich auch für internationale Wettkämpfe zu qualifizieren – und dann „nein, meine Gesundheit steht an erster Stelle“ zu sagen. Toll
• Und mit fast allen hatte ich in der Zwischenzeit die Chance, ihr Klettern zu betrachten. Für mich bemerkenswert: Alle befassen sich ganz aktiv mit ihrem Tun, arbeiten an ihren Punkten und zeitigen Veränderungen.

Ab 14 Uhr starteten dann die 2. Runden:
Lisa wanderte durch ihre Route und erkletterte sich souverän den ersten Platz. Stefan schlug sich hervorragend und landete knapp hinter Felix Neumärker und Markus Jung auf Platz drei. Ines brachte es mit ihrem hart erkämpften Top in der zweiten Route auf den Punkt und auf Platz 1. Bernhard kletterte bis in Wandmitte und schaffte es, seine persönlichen Fähigkeiten voll auszuspielen. Jan raffte sich auf und kletterte sich wieder etwas aus seinem Tief heraus – was ich sehr mutig fand, es hätte ja durchaus noch mal „schief“ gehen können.

Nach diesem Wettkampfabschluss steht nun unser Jahresabschluss des Kaders in Freising auf dem Programm.

Andi Hofmann

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