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Mallorca 2009


14 rote Kampfknödel auf Abenteuerreise...

Man munkelt, dass sich einst, zu einer für gewöhnliche Menschen kaum vorstellbaren (Uhr-) Zeit, 14 Wesen, auch bekannt als homo verticalis, in höheren Kreisen auch als Mitglieder des bayerischen Landesjugendkaders, in München am Flughafen trafen. Ziel dieses Abenteuers war eine der entlegensten Inseln des mittleren Meeres. Die mit ihren steilen Küsten und verträumten Grotten das Herz der bajuwarischen Kletterer höher schlagen ließ; die Rede ist von: Mallorca.

Doch böse Mächte hatten sich von Anfang an gegen die Abenteurer verschwören. Sie konnten aber trotzdem ein sehr kostenintensives Abschleppmanöver, welches sie direkt nach der Ankunft von ihren weiteren Plänen abhalten wollte, vereiteln. Auch Sicherheits- und Alkoholkontrollen durch die örtliche Polizei konnten erfolgreich passiert werden, so dass sie schließlich wieder ihre eigenen Interessen verfolgen konnten, welche darin bestanden, möglichst oft und möglichst spektakulär sämtliche Höhlen, Felsklippen oder sonstige Felsriegel zu erklimmen. Allerdings war das Durchschlagen bis an die gewünschten Ziele, durch den mallorcinischen Straßen-Dschungel, nicht immer einfach. Doch auch gegen dieses Hindernis waren wir mit unseren Navigationsgrazien bestens vorbereitet, so dass wir unser Ziel immer sicher erreichen konnten. Auch für die Unterhaltung auf der meist etwas längeren Fahrt sorgten selbige. Mit Live-Vorstellungen von Liedern wie „RNT“ von „AD AC“ und weiteren, sowie dem Erlernen von tschechischen Wörtern, Sätzen und Zungenbrechern, war auch der Bereich der täglichen Belustigung bestens abgedeckt.

Endlich an den Felsen angekommen waren die Kampfknödel nun gewappnet, psychische Barrieren beim Deep Water Soloing sowie klettertechnische Schwierigkeiten bis 8c+ zu bewältigen.
So wurden während des einwöchigen Aufenthaltes beim Deep Water Soloing viele Touren zwischen 7a und 8a, sowie eine 8b geklettert. Auch am Fels wurden eine 8c+ sowie weitere schwere Routen im Bereich zwischen 7c und 8b+ von den Jungs und Mädels geknackt. Dies gelang ihnen nicht zuletzt durch die leitende Hand ihres Oberkampfknödels Andi Hofmann, von dem nebenbei auch sämtliche verwendete Ausdrücke stammen, und dessen Assistenten Jakub Kunc. Die beiden bemühten sich unter anderem durch Video-Aufnahmen um die Verbesserung der Kletterleistungen. Die Aufnahmen wurden dann meist am Abend in gemütlicher Runde zusammen angeschaut und die Fehler der einzelnen besprochen. Auch wurde zusammen Pfannkuchen gebacken und kletterspezifisch abgeänderte Formen des Stadt- Land- Fluss-Spiels gespielt, so dass auch die Geselligkeit nicht auf der Strecke blieb. Danke an Andi und Jakub, dass Ihr alle Mühen auf Euch genommen habt, dass die wie immer tolle Fahrt so stattfinden konnte.

Dank auch an Marmot für die farblich perfekt abgestimmte Ausstattung, durch welche das Auftreten der Gruppe stets ein markantes und respekteinflößendes Bild schuf.

Auf zu neuen Abenteuern...!