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Tessin 2013

 

Boulderwoche im Tessin

Am Samstag, den 26. Oktober fuhren wir, die Klettergruppe vom bayerischen Kader, eine Woche nach Tessin zum Bouldern. Mit großer Vorfreude auf die gemeinsame Woche trafen wir uns am Münchener Hauptbahnhof, von wo aus wir alle gemeinsam mit zwei kleinen Bussen und einem Auto an unser Ziel gelangen sollten. Da unser Trainer Andi aber eine kleine Autopanne hatte, mussten einige Leute von uns am Bahnhof warten. Nach einigen Stunden Fahrt kamen wir mit Verspätung, aber dennoch voller Motivation auf die kommenden Tage, in Tessin an. Dort wurden wir, Mädchen und Jungen getrennt, in unsere Ferienhäuser eingewiesen.

Am nächsten Tag hatten wir nur beschränkte Möglichkeiten, denn das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Deshalb hatten wir nur eine Stelle mit einigen Bouldern zur Auswahl, an der es trocken war und wo wir vom meisten Regen geschützt waren. Als wir am späten Abend  hungrig in unsere Bungalows zurück kamen, bereiteten wir uns einen köstlichen Hackfleisch-Tofu-Auflauf zu.

Den Montag verbrachten wir ebenfalls mit Bouldern, wobei wir dort wieder ein anderes Gebiet erkundeten. Da wir von den letzten beiden Tagen schon ein wenig ausgepowert waren, beschlossen wir den kommenden Tag etwas ruhiger angehen zu lassen. So machten wir uns über einige Boulder kundig, die wir uns für die kommenden Tage vornahmen. Außerdem besichtigten wir den Staudamm, der in einem James Bond Film zu sehen ist.

Von Mittwoch bis Freitag waren wir fast ausschließlich in den Felsen unterwegs. Wobei es das Wetter am Mittwoch sehr gut mit uns meinte und wir somit den ganzen Tag im Gebiet „Centrale“ verbringen konnten. Am Donnerstag war uns das Wetter  nicht gesonnen, den es war fast den ganzen Tag schlecht Wetter. Am letzten „bouldermöglichen“  Tag waren wir in Brione einen nahegelegenen Gebiet, dass fast nur coole Boulder hatte. Am leider schon letzten Tag versuchten wir schon in frühen Morgenstunden alles so schnell wie möglich zusammen zu Räumen.

Mit unvergesslichen Eindrücken  fuhren wir erschöpft, aber zufrieden über unsere Leistungen zurück in unser Heimatland. Wir werden diese Wochen nie vergessen und möchten uns nochmals herzlich bei unseren Trainern und Betreuern für ihr Engagement und den erlebnisreichen Tagen in Tessin bedanken.

Verfasst von Anton Wendl

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